Warenkorb

€ 0,00

0 Artikel

Haben Sie Fragen?
Rufen Sie uns an:
07052 /
40 40 - 30
Jens Lehmann ist von KÖMPF Onlineshops überzeugt

Verlegehinweise für Mosaik und Bordüren

Natursteine zeichnen sich durch eine individuelle Farbe, Struktur und Zeichnung aus, dadurch ist jeder Stein einzigartig und ein Einzelstück. Dies liegt an den Materialeigenschaften von Naturstein, was für Sie aber keine Wertminderung bedeutet, sondern eher die Besonderheit Ihres Materials unterstreicht.

Bei antiken Steinen, wie zum Beispiel dem Antikmarmor, können durch die Produktion abgebrochene Kanten, Abplatzungen und raue Oberflächen auftauchen. Auch offene Poren sind nicht vermeidbar und sogar gewünscht, denn der Naturstein sieht so noch naturbelassener und einzigartiger aus.

Die Pflege Ihres Natursteins stellt die Grundlage für eine langlebige Farbe und Haltbarkeit dar, deshalb sollten die Steine direkt nach der Verlegung imprägniert werden. Dadurch werden Verfärbungen und Ausblühungen vermieden. Besonders bei blauen Steinen sollten Sie aufpassen, dass der Stein keinen Kontakt mit sauren Medien erhält, denn dadurch würde die blaue Farbe sich verlieren.

Ferrit-Bestandteile sind in vielen Natursteinen enthalten und können zu Rostausblühungen führen, sofern regelmäßig Wasserkontakt besteht. Ihr Material wird dadurch nicht weniger wert oder verliert an Qualität. Jedoch ist es vorteilhafter den Wasserkontakt bei solchen Steinen zu vermeiden.

Der pinke Flusskiesel ist nicht für den dauerhaften Einsatz im Nassbereich geeignet, dort treten durch das Material Sprünge und Risse auf, die Sie sich nicht auf Ihrem Stein wünschen.

Wichtig ist die richtige Reinigung für Ihren Naturstein, falsche Produkte führen zu dauerhaften Schädigungen. Achten Sie am besten darauf, dass der Reiniger für Ihren Stein vom Hersteller als geeignet gekennzeichnet wurde und Sie so die ideale Pflege für Ihren Naturstein durchführen können. Es sollten auf keinen Fall alkalische Reiniger, Reiniger mit Scheuerwirkung und Hochdruckreiniger verwendet werden.  


Verlegung von Mosaiken

Bei ungefähr 20°C ist die optimale Temperatur zum Verlegen Ihres Mosaiks gegeben. Bei einem Glas-, Edelstahl- oder Alumosaik benutzen Sie einen weißen Verlegmörtel (polymervergütet und hydraulisch schnell erhärtend, gemäß der EN-klassifizierung C2FT oder C2FTE) für nicht saugende Materialien. Naturstein-, Natursteinkombi- oder Keramikmosaik gehören zu den saugenden Materialien und werden mit einem weißen, natursteingeeigneten Verlegmörtel (polymervergütet und hydraulisch schnell erhärtend nach der C2FT oder C2FTE EN-Klassifizierung) verlegt. Für einen stark feuchtigkeitsbelasteten Raum erfolgt die Verlegung mit Hilfe eines chemikalienbeständigen Reaktionsharzkleber (2-komponentiges Reaktionsharzbindemittel, R2T nach der EN-Klassifizierung). Nun beginnt die eigentliche Verlegung Ihres Mosaiks! Dabei verteilen Sie den Verlegmörtel mit einem geeigneten Zahnspachtel und glätten diesen anschließend. Dadurch wird eine hohlraumfreie Verlegung garantiert, damit Sie keine Abzeichnungen von Gitternetzen oder Kleberstegen erhalten. Anschließend entfernen Sie den eingedrückten Verlegemörtel, der sich in den Fugenkammern befindet. Im Anschluss daran legen Sie die Mosaikmatte/Bordüre in das Kleberbett und klopfen diese mit Hartgummi-Fugscheibe an. Sofern Sie das Mosaik im Unterwasserbereich anbringen wollen, verwenden Sie vorderseitig verklebtes Mosaik. Ganz wichtig ist, dass Sie vor dem Verlegen wirklich überprüfen, ob das Material für Ihren Einsatzort geeignet ist, denn sonst kann es zu ungewollten Veränderungen oder Problemen kommen.

 

Verfugung von Mosaiken

Die richtige Verfugung rundet das optimale Verlegen richtig ab und Sie haben danach die volle Freude an Ihrem neuen Mosaik. Glas-, Edelstahl- und Alumosaike verfugen Sie, nachdem der Verlegemörtel getrocknet ist, mit einem polymervergüteten Fugmörtel für nicht saugende Materialien. Wenn Sie mit den Verfugen fertig sind, sollten die Mosaike unbedingt sofort abgewaschen werden, da sonst das ausgehärtete Fugenmaterial nicht mehr einfach entfernt werden kann und bei der mechanischen Entfernung Materialschäden auftreten können. Bei Naturstein-, Natursteinkombi- und Keramikmosaiken benutzen Sie nach der Trocknung des Verlegmörtels einen natursteingeeigneten, polymervergüteten Fugmörtel für saugende Materialien.

Den chemikalienbeständigen Reaktionsharz-Fugmörtel benutzen Sie in einem feuchtigkeitsbelastenten Bereich, dort herrschen andere Anforderungen, die dieser Fugmörtel bestens erfüllt. Mit einem Gummischieber können Sie ganz einfach den Fugmörtel in die Fugkammern einbringen und überschüssigen Mörtel mit einem Handschwamm oder Schwammbrett entfernen. Damit auch bei Ihrem Glasmosaik die besten Ergebnisse erzielt werden und keine Lichtbrechungen auftreten, füllen Sie die Fugkammern mit Fugmörteln vollständig aus. Wenn Sie nicht speziell einen starken Kontrast zwischen Mosaik und Fugmörtel wünschen, ist es empfehlenswert auf grau-farbigen Fugmörtel zurückzugreifen, ohne Farbpigmente. Das richtige Werkzeug erleichtert Ihnen nicht nur die Arbeit, sondern ist bei Glas, Edelstahl und Aluminium eine Voraussetzung, damit bei quarzsandhaltigem Fugmörtel keine Oberflächenkratzer entstehen. Wenn Sie ganz sicher gehen möchten, lesen Sie die Verarbeitungshinweise des Herstellers und erhalten so die Informationen, wie Sie Ihr optimales Ergebnis erhalten.